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OMD
BEI "NOKIA NIGHT OF THE PROMS"
(2006)
OMD
BEI "BEST OF FORMEL EINS SHOW"
(2006/2007)
EXKLUSIVINTERVIEW
MIT OMD (2006)
DIE
OMD-REUNION / RTL CHARTSHOW (2005)
EXKLUSIVINTERVIEW
MIT GRAHAM WEIR (2005)
DER
OMD-FANEVENT IN MANCHESTER
(2005)
EXKLUSIVBERICHT
"ONETWO" LIVE IN LONDON
(2004)
ERIC'S
CLUB EXHIBITION
(2004)
Die
beiden kreativen Köpfe von OMD äußern sich hier erstmals
konkret über ihre
Zukunftspläne

für

Das
Interview wurde geführt
am 08. März 2006 in München
im
Vorfeld der Aufzeichnung zur "Best of Formel 1"-Show
Interviewer:
Lola Karnapke
Erarbeitung der
Fragen: Hagen Schmitt
Transkription des englischsprachigen Audiomitschnittes
&
deutsche Übersetzung: Kerstin Peter
Korrigierte
Endfassung der dt. Version: Hagen Schmitt
Korrigierte
Endfassung der engl. Version: David
Smith
Foto: Lola Karnapke
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Das
nachfolgende Interview kann hier als |
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Die Nachricht der OMD-Reunion in Originalbesetzung kam für alle Fans ziemlich überraschend und die Freude darüber ist natürlich riesengroß. Was hat euch dazu bewogen, euch nach so langer Zeit wieder zusammenzuraufen und einen gemeinsamen Neuanfang zu wagen? Wann war für euch genau der ausschlaggebende Zeitpunkt zu sagen – jetzt packen wir es noch mal an?
Während
dieser Show sahen wir uns an und sagten: „Hey, vielleicht
können wir tatsächlich wieder zusammenkommen.“
Ich
war bisher der Meinung, die Entscheidung hättet ihr schon zu einem ANDY: Nein, es passierte definitiv erst während dieser TV-Show, wo wir die Entscheidung trafen, dass wir definitiv wieder zusammenarbeiten wollen.
Ein
weiterer möglicher Grund für eine Reunion könnte
auch der Umstand sein, dass eure frühere Plattenfirma derzeit
alles dafür tut, OMD und deren Veröffentlichungen der
letzten 26 Jahre konsequent in der Versenkung verschwinden zu
lassen. Euer Backkatalog gerät zunehmend in Vergessenheit.
Allein schon unter finanziellen Gesichtspunkten gesehen wirkt sich
dieser Umstand natürlich nicht gerade positiv für euch
aus. Kämpft ihr gegen das Vergessen? Und sind die geplanten
„Architecture & Morality“ – Konzerte, die ja hauptsächlich
den Medienvertretern vorbehalten sein werden, eine unmittelbare
Reaktion darauf, um damit auf den wahren Stellenwert von OMD in der
Musikgeschichte hinzuweisen, einen Rang also, der euch den längst
überfälligen und auch verdienten Platz neben
Synthie-Künstlern wie „Depeche Mode“, den „Pet Shop Boys“,
„Human League“ usw. zuweist, einen Platz und Stellenwert, der
euch allerdings seit Jahren konsequent abgesprochen wird? PAUL: Es ist etwas Wahres dran, dass wir von den Medien einfach vergessen wurden. Es gab eine Menge dieser Retro-Shows in letzter Zeit, die ich mir im Fernsehen angeschaut habe. Aber viele dieser englischen Shows zeigen nichts von OMD und dabei hatten wir genauso eine Bedeutung in den 80ern wie viele der Bands, die sie dort in den Shows haben! Und für uns ist es wirklich ärgerlich, dass OMD irgendwie vergessen werden. Und vielleicht ist das ein motivierender Faktor für uns, da raus zu gehen und zu sagen: Hey, wir haben echt gute Sachen in den 80ern gemacht und wir sind dazu bereit, wieder gute Sachen zu machen! ANDY: Es ist verständlich. Wenn eine Band einmal aufgehört hat, werden die Leute dich vergessen, vielleicht hören sie manchmal noch ein paar Songs im Radio, aber das wars dann. Es ist also verständlich wenn das passiert, aber für uns ist es frustrierend. Mit ein Grund für unsere Aktivitäten ist es daher, die Leute daran zu erinnern, was wir gemacht haben, einfach weil wir auch stolz darauf sind. Dies ist in der Tat ein Grund und offensichtilich auch weil wir Spaß bei dieser TV-Show letztes Jahr hatten! Und auch heute haben wir Spaß, wir sind in München, wir machen eine TV Show und wir freuen uns darauf in den nächsten paar Jahren Spaß zu haben. OMD wird nicht etwas sein, dass wir tagtäglich für die nächsten 30 Jahre machen werden. Paul hat andere Dinge, die er tun möchte, ich habe ein paar andere Dinge, die ich tun möchte. Aber in den nächsten 2 Jahren werden wir ein paar Sachen mit OMD machen und wenn die Band wieder fest auf ihren Füßen steht, dann werden wir vielleicht alle 2-3 Jahre ein paar Gigs machen oder eine Platte aufnehmen. PAUL: Ich bin auch zum Schluß gekommen, dass die meisten TV-Shows sich auf Bands konzentrieren, die einen Nummer 1 - Hit in England hatten. Jemand hat mich kürzlich darauf hingewiesen, dass viele der Bands, die dort in diesen Shows spielen, alle einen Nummer 1 - Hit hatten! Und OMD hatte nie einen Nummer 1 - Hit in England. Wir hatten zwar Nummer 1 - Hits in Deutschland und auch in anderen Ländern Europas, aber diese Retro-Shows in England nehmen bevorzugt solche Bands, die auch dort Nummer 1 - Hits hatten.
Andy,
du hast kürzlich erwähnt, das die Fans auf dem kommenden
Album wieder mit „traditioneller“ OMD-Musik rechnen können.
Nun wart ihr in der Vergangenheit aber die absoluten Meister darin,
konsequent verschiedene Stilrichtungen auszuprobieren und jedes neue
Album ganz unterschiedlich im Vergleich zu seinem jeweiligen
Vorgänger klingen zu lassen. Nun könnte man das im Hinblick
auf euer für 2007 geplantes Album also zwangsläufig so
deuten, dass OMD auch zukünftig – ganz der Tradition folgend -
total anders klingen werden als eure Fans es möglicherweise
erwarten? ANDY: Naja, das Meiste davon ist ja noch nicht einmal geschrieben, also kann ich noch nicht wissen, wie wir letztendlich klingen werden. Aber das ist eins der Dinge, auf die ich mich freue - und ich habe ja auch schon angefangen ein bisschen was zu schreiben. Paul und ich hatten noch nicht besonders viel Zeit, um zusammen zu arbeiten, aber erfreulich wird sein, dass es tatsächlich wie OMD klingen wird, aber es wird – höchstwahrscheinlich – klingen wie die OMD der frühen 80er, nicht wie späte 80er- oder 90er - OMD. Aber die Zeiten ändern sich, es gibt neues Equipment, neue Technologie, neue Klänge - also wird es nicht einfach eine total "historisch" klingende Platte werden. Es ist wichtig, dass es wie OMD in der Jetztzeit klingen sollte. PAUL: Wir möchten keine "Retro-OMD" - Geschichte daraus machen, obwohl wir an gewisse Punkte aus der Vergangenheit anknüpfen werden. Ich habe derzeit diese Sorte von elektronischer Hardcore-Musik wiederentdeckt, die unsere damals Wurzeln waren. Also werde ich für jede Art von Songwriting dieses Teil dazu beitragen, einfach weil ich neudavon inspiriert bin. Ich habe in letzter Zeit viel "Neu!", "Kraftwerk" und "La Duesseldorf" gehört und all diese Dinge, die uns damals inspiriert haben. Aber ich will es nicht genauso machen wie damals, ich will es ins heutige Jahrhundert transportieren, in diese Zeit. ANDY: Und wenn wir fertig sind wird das ganze Album dann von den "Micronauts" geremixt! PAUL (lacht): Von den Micronauts! Die haben mal eine schreckliche Version von" Electricity" gemacht! ANDY (lacht): Also mir würde das gefallen! PAUL: Ja, dir würde das gefallen, aber ich bin dagegen! (lacht). Es ist ein interessanter Song, aber für mich hat er nichts mit "Electricity" zu tun!
Wie werden im Hinblick auf das kommende Album die
Rollen innerhalb der Band verteilt sein? Werden wir darauf möglicherweise erstmals
einen „McCluskey/Cooper“- oder einen „Humphreys/Holmes“-Song
hören können? Oder wird das Songwriting wie schon in der
Vergangenheit „Chefsache“ bleiben und sich auf die gewohnte
Konstellation „Humphreys/McCluskey“ beschränken? ANDY: Es wird sich auf "Humphreys/McCluskey" beschränken. Malcom hat ja nie wirklich Songs geschrieben und etwas, dass wir ihm Zuge unserer Reunion herausgefunden haben, ist, dass Martin derzeit ein sehr beschäftigter Maler ist. Seine Karriere besteht hauptsächlich darin zu malen und seine Gemälde zu verkaufen. PAUL: Er hat ja auch schon lange kein Intrument mehr gepielt, er wird wieder viel üben müssen (lacht) ANDY: Nein, nein, hauptsächlich wird es "Humphreys/McCluskey" sein.
Wird
Stewart Kershaw, wie von euch beabsichtigt, lediglich für
Live-Konzerte eingesetzt oder wird er auch an den Aufnahmen am
kommenden Album beteiligt sein, sei es nun als Songwriter oder als
Musiker? Und wie steht es um eine neuerliche Beteiligung der „Weir
Brothers“? Immerhin waren auch sie jahrelang ein fester
Bestandteil von OMD. ANDY: Weir Brothers - & PAUL (gleichzeitig mit Andy) Nein! Stuart - vielleicht wird er auf der Bühne mit dabei sein und wahrscheinlich wird er auch ein klein wenigfürs Album schreiben.
Wer
wird das neue Album produzieren? ANDY: Wir werden es selbst produzieren. PAUL: Ja, so wie die früheren Alben. ANDY: Paul und ich haben beide unsere eigenen Studios, wir werden es selbst aufnehmen und vielleicht werden wir jemanden nehmen, der das Album dann mixen wird und die abschließenden Aufnahmen macht, aber wir werden es allein produzieren.
Bisher
ist hauptsächlich von der Veröffentlichung eines neuen
Albums die Rede. Zieht ihr ebenfalls in Betracht, eine Single zu
veröffentlichen? Der bereits vor 10 Jahren aufgenommene Titel „Sister Marie Says“ ist
immer noch als potentieller Kandidat dafür im Gespräch.
Wäre ein neuer Song, der auch auf dem kommenden Album vertreten
sein wird und der vor allem auch mit der aktuellen Mannschaft
eingespielt wurde, dafür nicht geeigneter? Und wie
„kommerziell“ und „hit-orientiert“ darf solch eine Single
diesmal sein, nachdem ihr in den 80er Jahren diesbezüglich doch
einige Kompromisse eingegangen seid, bzw. auf Druck der Plattenfirma
hin gezwungenermaßen eingehen musstet? Einen vergleichbaren
„Erfolgsdruck“ wie in den 80ern, die Notwendigkeit „auf Teufel
komm raus“ einen Hit schreiben zu müssen, habt ihr diesmal ja
nur indirekt. ANDY: Da wir erst ein paar Ideen für Songs haben, die wir definitiv auf dem Album haben wollen, ist es noch zu früh zu sagen, was die Single werden wird. Aber ich bin sicher, dass es Singles geben wird, wir werden auf jeden Fall Singles veröffentlichen, aber es ist einfach noch zu früh zu sagen, was das sein wird. Ich denke auch, dass der Zeitpunkt für die Veröffentlichung des Albums wahrscheinlich der Herbst 2007 sein wird. Es ist also noch ein langer Weg bis es endgültig erscheinen wird. Die wichtigste Sache für uns ist, erst mal anzufangen. Die Band war für eine lange Zeit weg und oft vergessen, also müssen wir die Leute wieder an uns erinnern und es schaffen, in ihnen hoffentlich ein Verlangen nach einem neuen OMD Album wecken. PAUL: Wir haben eine Fan-Basis, die liebend gern ein neues Album hätte, aber wir wollen mehr als nur die Fan-Basis erreichen. Und deshalb müssen wir die Leute an das erinnern, was wir getan haben und wo wir herkommen, man soll sich an unseren Namen erinnern und das wird hoffentlich das Verlangen nach einem Album wecken, das bringt uns dann auch die Zeit uns wieder neu zu finden und ein paar anständige Songs zu schreiben.
Die
Medienlandschaft hat sich im Vergleich zu früher doch erheblich
verändert. Eine extreme Schnelllebigkeit und eine beliebige
Austauschbarkeit der Künstler sind mittlerweile dominierend.
Auf einen behutsamen Aufbau von Newcomern und auf eine sorgfältige
Pflege von altbewährten Künstlern wird, zumindest von
Seiten der großen Plattenfirmen aus, keinen allzu großen
Wert mehr gelegt. Wie hoch rechnet ihr euch objektiv die Chancen
aus, von der Medienlandschaft und von der breiten Masse des
Publikums nochmals im ausreichenden Maße wahrgenommen zu
werden? Immerhin sind OMD mittlerweile nun auch schon wieder seit 8
Jahren aus dem Blickfeld der Medien und dem Massenpublikum
verschwunden, was heutzutage eine verdammt lange Zeit ist, um noch
einmal den Fuß in die Tür dieses Geschäfts zu
bekommen. ANDY: Ja, das stimmt! Aber ich denke wir sind bereit, diese harte Arbeit in Angriff zu nehmen. Wir werden ein großartiges Album machen, die Band war immer sehr gut auf der Bühne und wir werden diese Live-Auftritte dazu nutzen, die Leute wieder positiv über OMD denken zu lassen. Aber wir wissen auch, dass dies Zeit braucht. Wir machen uns aber auch nichts vor und wissen, dass selbst wenn wir das fantastischste Album machen, dass OMD je eingespielt hat, es sich wahrscheinlich nicht so gut verkaufen wird wie die alten Alben, ich denke da beispielsweise an "Architecture & Morality" oder "Suger Tax". In dieser Hinsicht müssen wir realistisch sein. Aber wir werden die beste Musik schreiben die wir können, die besten Gigs spielen, die wir können und das wird dann hoffentlich der Beginn sein einer neuen Zukunft von OMD.
Andy - du betreibst ein Studio in Liverpool und bist als Produzent tätig, Paul - du bist zusammen mit Claudia Brücken mit deiner aktuellen Band „OneTwo“ und deinem Label „theremusic“ beschäftigt, du wirst im Frühjahr auch ein Album herausbringen und planst auch einige Live-Konzerte zu absolvieren, Malcolm hat ebenfalls sein Label zu betreuen und Martin ist mittlerweile hauptberuflich Maler. Mit der Reunion von OMD kommt in den
kommenden Jahren nun sehr viel Arbeit auf euch zu – spezielle
„Architecture & Morality“ - Live-Shows im Herbst dieses
Jahres, möglicherweise noch weitere spezielle Auftritte im
Winter, im nächsten Jahr dann eine Europa-Tournee – für dies alles müssen allein
schon mal die Songs geprobt werden. Und dazwischen müsst ihr
ja auch noch die Lieder für das neue Album schreiben, ausprobieren
und aufnehmen. Was ist euer „Masterplan“, um all diese
Aktivitäten für euch und auch für die Fans
zufriedenstellend zu einem positiven Ergebnis zu führen? PAUL: Es liegt einfach eine Menge harter Arbeit vor uns, aber eigentlich empfinden wir das nie wirklich als solche. Ich habe das Arbeiten immer genossen, wenn ich das nicht tun würde, wäre ich wirklich depressiv! Also ich persönlich mag diese harte Arbeit wirklich! ANDY: Offensichtlich haben Paul und Claudia ihre eigene Arbeit, ihre eigene Musik und das ist das Wichtigste für die beiden! Paul wird nicht ausschließlich OMD machen, auch ich werde noch andere Dinge machen, wir sprachen eben schon davon, dass Martin hauptsächlich malt. Und eine andere Sache, die hauptsächlich Martin und mich betrifft: Wir haben beide noch relativ junge Kinder, wir wollen allein schon aus diesem Grund nicht mehr sechs Monate auf Tour sein und unsere Kinder und Frauen nicht sehen können. Dasselbe gilt auch für Paul, wir müssen solche Dinge mittlerweile auch bedenken. Es ist jetzt ein wenig komplizierter geworden als damals, als wir alle in unseren Zwanzigern waren und es für uns 24 Stunden am Tag nur OMD gab. PAUL: Ja, das war unser Leben, 7 Tage die Woche. ANDY: Aber wir können das schaffen! PAUL: Ja, das heißt nicht, dass wir das nicht könnten! Wir werden es sehr gut machen!
Sollte
tatsächlich jemals eine DVD auf den Markt kommen – was sind
eure persönlichen Wünsche bezüglich deren Inhalt? Ihr
habt zum Beispiel während eurer Tourneen der Jahre 1986 bis 1988 u.
a. sehr
viel eigenes Material mit Handy-Cams aufgenommen. Besteht die
Chance, das eure Fans solche Aufnahmen einmal zu Gesicht bekommen werden? ANDY: Ich weiß, dass wir nie eine DVD der Single-Videos veröffentlich haben, aber das Kuriose ist: Ich denke, wenn wir eine coole Band sein wollen, sollten wir niemals eine DVD mit den Single-Videos veröffentlichen, denn die meisten davon sind schrecklich! PAUL (lacht): Da bin ich völlig einer Meinung mit ihm! ANDY: Aber wir planen derzeit ein Fernseh-Programm, das in UK und hoffentlich auch in anderen Ländern gezeigt wird. Und wir haben Filmmaterial von Dingen, die noch nie gezeigt wurden und die wir nun zugänglich machen wollen. Es wird also Dinge geben, die die Leute werden kaufen können, die sie sehen und hören können: Es wird sich nicht allein auf Konzerte und ein neues Album beschränken, auch TV-Shows und DVDs, all das wird kommen.
Wer
wird das Cover des kommenden Albums gestalten? Möglicherweise Martin
Cooper? ANDY: Nein, es wird Peter Saville sein, der auch unsere früheren Cover gestaltet hat.
Paul,
stellt es für dich kein Konflikt dar, derzeit in zwei Bands zu
arbeiten und nun die Qual der Wahl zu haben, welche deiner Songs du
nun für welche Band verwendest? PAUL (lacht): Es ist ein bisschen, wie auf zwei Hochzeiten zu tanzen, wie wir in England sagen. ANDY: Er wird die besten Songs für OMD nehmen, aber sag’ das nicht Claudia! PAUL: Vieles was ich bis jetzt geschrieben habe, wird auf dem nächsten "OneTwo"-Album erscheinen. Aber wie schon gesagt, wir haben ein paar andere Dinge bereits angefangen, die nicht auf dem "OneTwo"-Album sein werden und das werde ich Andy zusenden. ANDY: Das erzählt er mir jetzt schon seit drei Monaten... PAUL: Ich habe eine Frist, ich muss meine Platte Ende diesen Monats fertig haben, also ist das alles ein bisschen eng derzeit. Aber nein, ich sehe das nicht wirklich als Konflikt! Es ist eher eine Frage der Organisation, und ich bin jetzt viel organisierter, als ich es in der Vergangenheit mal war.
Andy,
bedeutet die Reunion von OMD nun zwangsläufig das Ende für
dein "Genie Queen"-Projekt? ANDY: Die Mädels haben bereits aufgehört. Es ist vorbei. Ich musste schlußendlich aufgeben und die Niederlage einstecken. PAUL (zu Andy): Haben sie ganz aufgehört oder werden sie weitermachen? ANDY: Nein, ich vermute, es wird ganz aus sein. Unglücklicherweise.
VIELEN DANK AN ANDY UND PAUL FÜR DIESES INTERVIEW!
©
2006 Keine
Kopie oder Nachdruck in jeglicher Form erlaubt
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"EXTRA
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steht übrigens für alle Fans offen,
die eigene interessante Beiträge zum Thema OMD
hier veröffentlichen
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