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Vom
08. - 10- April 2005 fand in Manchester der OMD Fan-Event statt.
Organisiert
wurde dieses Treffen für OMD-Fan's "all over the world" von Paul
Browne und Neil Taylor.
Hauptort
der Veranstaltung war das OASIS Hotel im Stadtteil Altrincham.
Mit
dabei waren zwölf Fans aus Deutschland, die dem Aufruf auf der ehemaligen
deutschen OMD-Fansite "www.omd-germany.de" gefolgt
waren und sich extra für dieses Event gemeinsam auf den Weg nach England machten.
Sie
sollten es nicht bereuen - doch liest am besten selbst ...
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Am 18.10.04, es war genau um 15:39 Uhr, eröffnete Hagen
im Forum das Thema
"OMD FAN EVENT 2005 in England"
und war nicht nur unschlüssig, ob er
selbst daran teilnehmen wollte, sondern auch noch etwas desinformiert, zumindest
was den Ort der Veranstaltung betraf:
"Am 8., 9. und 10. April 2005 findet in
England (ich meine zu glauben in London) ein dreitägiger OMD Fan Event statt.
Organisiert von Paul Browne und Neil Taylor.
Ich weiß noch nicht ob ich hinfliegen werde ...
Allerdings ...wenn noch mehr von euch mitmachen würden..."
Ein knappes halbes Jahr, 360 Beiträge und 2.888 Views
später, begaben sich insgesamt 12 Fans aus ganz Deutschland gemeinsam auf den
Weg nach Manchester: Lola (München), Daniela (Köln), Kerstin, Andrea, Gerda und
Achim (alle aus der Nähe von Wuppertal), Thomas (Leverkusen), Andrew (Hamburg),
Moni, Sabine + Ehemann (aus Leipzig) – und auch Hagen, der sich dann
letztenendes doch noch entschlossen hatte.
Es sollte für alle
ein unvergesslicher Trip nach England werden ...
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Donnerstag,
07.04.05
 Flughafen
Köln/Bonn - es kann losgehen
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Am
Vortag des Events, das Freitag
beginnen sollte, ging es für Acht von uns ab Flughafen Köln/Bonn los Richtung
Manchester Airport. Dort angekommen erreichten wir nach kurzer Taxifahrt das
OASIS, unser Hotel und gleichzeitig der Mittelpunkt des OMD-Events. Nach dem
Einchecken machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem und lernten dabei
auch gleich die in England wohl üblichen, horrenden Preise kennen (9 GBP für
eine normale Pizza...).
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 von
links nach rechts im Kreis: Neil
Taylor, Achim, Daniela, Gerda, Andrea, Kerstin, Lola, Thomas, Hagen, Chi, Chris
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Gegen 22:30 Uhr verabredeten wir uns mit Neil
Taylor vor dem, in Althrincham bereits um 21:30 Uhr schließenden, McDonalds-Restaurant.
Neil entführte uns dann auch gleich in einen
sehr typischen, kleinen Pub. Dort stießen dann im Laufe des Abends auch
noch Chi (im off. UK-Forum bekannt als „Jimmy Messerschmitt“) und Chris (Chi
und Chris = „The Messerschmitt Twins“) zu unserer lustigen Runde. Alle zusammen
verbrachten wir unseren ersten netten Abend bei leckeren
Bieren (na
ja, von "Boddingtons", dieser abgestandenen und faden
Brühe mal abgesehen...) und lernten uns so im Vorfeld schon
mal näher kennen.
Hagen
teilte dann das Hotelzimmer eine Nacht lang im Hotel von Thomas.
Dieser war als Einziger von uns nicht im OASIS einquatiert, sondern
einen Steinwurf davon entfernt im "Best Western Hotel".
Aber nur für diese eine Nacht - denn noch am selben Abend stornierte
er umgehend das Zimmer für die restlichen beiden Tage, nachdem sie
an der Rezeption den Preis mal locker auf 98 GBP (ca. 140 €, für
eine zweitklassige Absteige) pro Nacht erhöht hatten! Am nächsten
Tag wurde Thomas dann kurzerhand in's OASIS, in das gemeinsame Zimmer
von Andrew und Hagen umquatiert. Dort kostete ein 3. Beistellbett
lediglich 10 GBP pro Nacht.
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WEITERE
FOTOS VOM DONNERSTAG (Abflug in Köln/Bonn & unser Abend im Pub in
Altrincham)
FREITAG,
08.04.05
 Picadilly
Garden - das Zentrum von Manchester
Freitag
war tagsüber OMD-mäßig noch nichts los und so fuhren wir mit der S-Bahn in die
ca. eine halbe Stunde entfernte City von Manchester. Thomas
und Hagen erforschten zuerst die kulturelle Seite der Stadt, u.a.Technikmuseum,
Chinatown, Fastfood-Ketten und Musikgeschäfte (Hagen
zeigte sein Können als Schlagzeuger auf einem Ausstellungsstück im Schaufenster).
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 Lola
geht's gut (hat ja auch Handschuhe und Schal an...)
Daniela, Lola,
Kerstin, Andrea, Gerda und Achim begaben sich direkt
zum ausgiebigen Shoppen – na ja, eigentlich wollten
sie wohl nur ein paar Pfund(e) loswerden. Wettermäßig wurden wir
glücklicherweise mit viel Sonne verwöhnt, aber es war saukalt, was die Mehrzahl
der englischen Frauen aber anscheinend nicht davon abhält, total sommerlich und
knapp bekleidet durch die Kälte zu stiefeln. Manchester hat zwar ca. 2,5
Millionen Einwohner, ist aber im Vergleich zu London sehr übersichtlich und megasauber, zumindest was die Innenstadt
betrifft. Zwar reiht sich dort ein Geschäft an das andere, aber Ansichtskarten
sind dort dennoch nicht aufzutreiben ... Gegen vier Uhr nachmittags kamen wir ziemlich gemeinsam
zurück ins Hotel, wo schon einige OMD-Fans warteten und die Clique der
offiziellen Website bereits die ersten Vorbereitungen trafen. So lernten wir
nun auch Paul Browne, den Admin der off. OMD Website und Sara kennen. Auch unser Andrew
aus Hamburg stieß nun, nachdem er erst noch seine Verwandten in Manchester
besucht hatte, zu unserer Gruppe hinzu.
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 Chi
und Paul Browne begrüßen die Neuankömmlinge
Ab 17:00 Uhr wurden wir dann, wie alle Neuankömmlinge, offiziell in das Event
„eingecheckt“, jeder bekam sein Namensschildchen verpasst (was sehr hilfreich
dabei war, die Fans vom UK-Forum aufzuspüren und kennen zu lernen), dann seine
persönliche Ausgabe des OMD-Event-Magazins und zu guter Letzt einen Zeitplan
des Events, damit man auch ja nichts verpasst. Der Freitagabend sollte
hauptsächlich dazu dienen, das Eis ein wenig zu brechen und um sich ein
bisschen kennen zu lernen. Dies ist übrigens sehr gut gelungen.
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 Andrew
(links) war nun auch eingetroffen
Gegen 20:00 Uhr gab es eine kleine Willkommensfeier und einen kurzen Einblick
in das, was wir die nächsten zwei Tage erleben würden. In England wohl
unvermeidlich, wurde im Anschluss daran erst mal zur allgemeinen Auflockerung
eine Runde „Bingo“ gespielt. Danach sollte es einige OMD-Videos geben, doch
leider war dies aufgrund einer technischen Panne nicht möglich. Des Weiteren
gab es ein "Rate-das-Intro-vom-Song"-Spiel, welches schon mal einen
kleinen Vorgeschmack auf Samstag bot. Kurzfristig hatte Chi noch ein zehn
Fragen umfassendes Quiz vorbereitet, um den Technikausfall zu überbrücken (rein
zu Informationszwecken: Hagen setzte sich gegen alle anderen durch,
gewann das Quiz souverän und konnte von dort an einen neuen
Fotoapparat sein Eigen nennen). Danach ging es dann gemeinsam für ein paar
Drinks in die Hotelbar. Hier lernte man nun die (trinkfesten) englischen Fans mal so richtig
kennen und so mancher von uns (wir wollen hier nicht Thomas und Hagen
diskreditieren, nicht wahr?!) wankte gegen 04:00 Uhr in der Früh satt, aber
glücklich ins Bett.
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WEITERE
FOTOS VOM FREITAG (Sightseeing in Manchester & Einchecken und gemeinsamer
Abend im OASIS Hotel)
SAMSTAG,
09.04.05
 Die
Ausstellung während des Vormittags
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Samstag morgen
ging es für die neu dazugekommenen Fans, die zum
Teil aus verschiedenen Ländern wie u.
a. aus Polen und
den Niederlanden kamen, im
OASIS mit Einchecken weiter und gegen 10:00 Uhr gab es
als ersten Tagespunkt eine sehr interessante Ausstellung von
OMD-Erinnerungsstücken, u. a. seltene Konzertplakate aus der Anfangszeit, ein
original TEAC-Tonbandgerät, wie es auch Andy und Paul in ihrer Anfangszeit
benutzten, handgemalte Bilder von Martin
Cooper und viele tolle Dinge mehr. Im Anschluss daran konnte man untereinander
seine mitgebrachten OMD-Platten verkaufen. Dem Sammlerherz lief hierbei das
Wasser im Mund zusammen und nur durch besonders besonnene Zurückhaltung wurde
hier nicht schon die gesamte Wochenendration an britischen Pfund investiert.
Rein zum bewundern hatte Kevin Pretlove, Chef der englischen Fansite
"cOMpileD", die zwei wohl seltensten
OMD-Platten mitgebracht: Zum einen die megarare "ENOLA GAY"-Testpressung
(mit der Demoversion drauf) und zum zweiten die "MESSAGES"
10" Single Fehlpressung mit der Albumversion des Songs
statt dem 10" Mix drauf. Von beiden gibt es weltweit schätzungsweise,
wenn überhaupt max. 5 Stück. Leider gab es keine unbeobachteten
Momente, während die Platten mal kurz so allein da auf dem Tisch
lagen ...
Während des nächsten Tagespunktes – „Unveröffentlichte Projekte“ – informierte
Paul Browne über geplante, aber bisher noch nicht realisierte
Veröffentlichungen, wie z. B. die „Dazzle Ships“-Remaster und anderes. Danach
wurden uns drei unveröffentlichte Lieder vorgespielt: „Neon Lights“, als Demoversion von Andy mit den original „Kraftwerk“-Vocals von
„Neon-Licht“, statt dem englischen OMD-Text.
Dann kam "For The Greater God", ein
langsames, von Piano getragenes Instrumentalstück (welches Andy McCluskey für
eine britische TV-Serie geschrieben hatte) und zu guter Letzt das Demo eines
Songs namens „Self Destruct",
ein von Andy während der „Sugar Tax“-Ära geschriebenes Stück. Klingt auch genau
so, hat allerdings bis zum heutigen Tag noch keinen Text, bzw. überhaupt
Gesang. Diese Lieder wurden noch niemals vorher von Fans gehört und sind auch
nirgendwo zu kaufen!
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 Im
Gespräch mit Paul Humphreys
Im Anschluss daran
folgte eine Wohltätigkeitsauktion, bei der viele seltene und einmalige Stücke
versteigert wurden, u. a. drei von Andy signierte CDs mit jeweils einem der
oben erwähnten
Stücken. Allein das erste Exemplar davon ging, so glaube ich, für über 150
Pfund weg. Es kam eine Menge Geld zusammen, insgesamt wohl mehrere tausend
Pfund, die u. a. für die von Paul Humphreys unterstützte Asthma-Forschung verwendet werden! Gegen 15:00 Uhr dann das Highlight des Tages: Paul Humphreys und Claudia
Brücken standen den Fans Rede und Antwort, sprachen u. a. über die Zukunft ihrer
gemeinsamen Band
„OneTwo“ und Paul gab auch bereitwillig lustige Anekdoten aus seiner Zeit bei
OMD zum Besten. Wir hatten anschließend die Chance, beide mit Fragen zu
löchern, danach nahmen sie sich noch für jeden Einzelnen die Zeit, Autogramme
zu geben und für Fotos zur Verfügung zu stehen. Beide sind wirklich supernett
und waren durchweg gut gelaunt.
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 Wir
und Claudia Brücken
Anschließend gab es eine kurze Pause, um etwas
zu essen und sich ein bisschen frisch machen
zu können damit um 19:00 Uhr die Disco-Party
losgehen konnte.
Zuerst spielte DJ Stew ein paar ruhigere OMD-Songs, doch dann ging es schon
gewaltig los mit den „Messerschmitt-Twins“ (Chi & Chris). Die beiden
spielten live ihre Versionen von einigen älteren und neueren OMD-Songs und sie
machten ihre Sache richtig gut. Danach strömten alle auf die Tanzfläche, um mal
so richtig zu OMD abzu“synthen“.
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 Chi
von den "Messerschmitt Twins"
| Gegen 22:00 Uhr überreichten wir, die deutschen Fans, dann unseren extra für
die Organisatoren des Fan-Events zusammengestellten Präsentkorb, der mit Wein,
Bier und anderem Kram aus deutschen Landen gefüllt war. Sie waren wirklich
überrascht und haben sich ehrlich darüber gefreut – so sehr, dass Neil uns
sagte, wir würden jetzt auch ein Geschenk bekommen. Die riesige Überraschung
war, dass die geplante und immer noch allen unbekannte Single „Sister Marie Says“ gespielt wurde, da kam eine richtige Gänsehaut-Stimmung auf – es
war das erste Mal überhaupt, dass man diesen Track öffentlich aufführte.
 Hagen
und Andrea ...und ja, man kann auch auf "All Wrapped Up" eine
Polonaise machen
„Sister Marie Says“ ist ein gecanceltes Stück des „Universal“-Albums, entstand
in Grundzügen aber bereits während der „Sugar Tax“-Periode. So erinnert der
Song vom Sound her auch an „Sugar Tax“ und „Liberator“. Die Akkorde des Liedes
allerdings sind eine 1:1-Blaupause von „Enola Gay“ – man konnte dessen Text
problemlos darüber singen. Im Laufe des Abends wurde der Song noch vier weitere
Male gespielt und jedes Mal war der Dancefloor knackvoll! Es gab auch eine
andere "neue" Single für OMD-Fans – nicht von OMD, sondern von den
"Satin Dolls", ein Projekt, in das Andy involviert ist. Von ihnen
wurde der Song "Walk Away" gespielt. Außerdem gab es einen
Glow-Stick-Tanz zu „Stanlow“, was sehr beeindruckend aussah.
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 Beim
Überreichen unseres Geschenkes - Bier, Wein etc. aus allen deutschen Regionen (Kiste
steht rechts vor Lola und Sara)
Leider war mit der Musik dann schon um 01:00 Uhr Schluss
(weil das in England so üblich ist),
aber anschließend gingen alle noch gemeinsam in die Bar, und viele neue
Freundschaften wurden geschlossen. Einige blieben bis zum frühen Morgen (auch
hier nennen wir wiederum keine Namen) und wankten schließlich glücklich und zufrieden
ins Bett, in spannender Erwartung dessen, was wohl der Sightseeing-Trip nach Liverpool
am Sonntag an Überraschungen zu bieten haben würde.
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WEITERE
FOTOS VOM SAMSTAG (Diverse Veranstaltungen im OASIS, u.a. Paul Humphreys
& Claudia Brücken live)
SONNTAG,
10.04.05
 Hat
mal jemand zufällig Kleingeld?
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Sonntag in
aller Frühe, nach einem ausgiebigen englischen Frühstück (das allerdings nicht
jeder von uns zu genießen in der Lage war) war es an der Zeit, aus dem Hotel
auszuchecken und sich für die Busfahrt bereit zu machen. Wir fuhren teilweise übermüdet mit dem Bus zu der „Red
Frame/White Light“-Telefonzelle im Liverpooler Stadtteil Meols, gegenüber dem
berühmten Pub „Railway Inn“ (wo Andy und Paul in den späten Siebzigern mit ihren
Freunden abhingen und wo auch "Julia's Song" geschrieben
wurde), das aber leider geschlossen hatte. An der
Telefonzelle interviewte die BBC (die von dem
Ereignis wusste und es sich nicht nehmen lassen wollte darüber zu berichten)
einige Fans, darunter auch „unsere“ Kerstin! Der Bürgermeister von Meols war
ebenfalls zugegen. Das Interview wurde am nächsten Tag von BBC Radio Merseyside ausgestrahlt
(und kann unter diesem Link angehört werden).
Wir machten viele gute Fotos und Videoaufnahmen, einige von uns sammelten noch
schnell die alten Farbreste vor der gerade frisch gestrichenen Telefonzelle als
Souvenir ein und Stephen „Corky“ Cork zeigte uns Andys Elternhaus (ein Bus voll
"Touristen"
schleicht ganz und gar unauffällig mit nach rechts gerichtetem Blick an einem
Haus vorbei ...). Das ein wenig heruntergekommene Gebäude grenzt übrigens
direkt an die Rückseite des "Railway Inn“ – Andy hatte es also früher nie weit
bis nach Hause ...).
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 Kerstin
während ihres Interviews mit der BBC
Danach hieß es
schnell bei „Tesco“ (große Warenhauskette) was zu essen kaufen, alle Mädels
(außer Sara) mal eben im nächsten Pub auf Toilette gehen und dann fuhren wir,
unter dem Mersey River hindurch, auf die andere Seite
von Liverpool, am beeindruckenden
„Liver Building“ vorbei Richtung Park Lane Bezirk.
Niemand wusste eigentlich, wohin die Reise ging, doch nun begann es einigen von
uns zu dämmern (außer Thomas, denn der wusste schon lange vor uns allen anderen Bescheid,
wo’s hinging. Er war nämlich 1997 schonmal hier und wusste kurioserweise noch
den Weg). Jedenfalls befindet sich im Park Lane Bezirk Andy McCluskeys „Motor Museum“-Studio. Und unsere
kühnsten Träume und Hoffnungen hinsichtlich eines Zusammentreffens
mit Andy verwandelten sich nun urplötzlich zu Realität. Die
Organisatoren des Events überraschten uns nun mit etwas, das nun wirklich
niemand wirklich (oder vielleicht insgeheim doch?) erwartet hatte. Wir alle standen vor der Eingangstür des einer alten
Scheune ähnelnden Gebäudes, Neil fragte verschwörerisch: "Ob wohl jemand
da ist?" und dann ging die Tür auf. Alle betraten das Studio. Plötzlich
kamen aus der Tür des Aufnahmeraumes Andy und Paul heraus! Eine unglaubliche
Überraschung, denn, man hat vielleicht mit Andy gerechnet, aber keinesfalls
zusammen mit Paul. Dies war nun wirklich ein Anblick, den man lange nicht mehr
sah und wohl auch so schnell nicht mehr zu sehen bekommt
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 Paul
Humphreys & Andy McCluskey geimeinsam in Andys "Motor Museum
Studio" in Liverpool
Beide nahmen auf der Treppe innerhalb des Studios platz und erneut gab es eine
Frage-Antwort-Stunde und wir hörten einige großartige Neuigkeiten, zum
Beispiel, dass Andy und Paul sich überlegen, wieder zusammen zu arbeiten und es
OMD in der Zukunft wieder geben könnte. Danach gab es viel Zeit für alle Fans,
Andy und Paul zu treffen und mit ihnen zu plaudern. Auch nahmen sich beide für
alle Fans ausgiebig Zeit, um Autogramme zu geben und persönliche
Erinnerungsfotos gemeinsam mit den beiden zu schießen.
Hier erwähnte Andy gegenüber Hagen
auch, dass er seine Fanseite sehr wohl kenne und
bedankte sich für die Bemühungen, OMD auf diese Art in Deutschland im Gespräch
zu halten. Andy plauderte auch über Deutschland und sprach sogar ein paar
Brocken deutsch.
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 War
nicht allein schon dieses Bild die Reise wert?
Die Zeit im Studio
verging leider wie im Fluge. Nach ca. zwei Stunden Aufenthalt mussten wir uns
schon verabschieden und die Rückfahrt antreten, denn abends reisten bereits
viele Fans wieder zurück, so auch wir. Unser Flug ging bereits um 19:30 Uhr
zurück in die Heimat.
Im Hotel
verabschiedeten wir uns von den sichtlich erschöpften Organisatoren (auch wir
spürten nun die Anstrengungen der letzten Tage in den Knochen) und von den anderen Event-Teilnehmern, die nach da waren.
Ein
für uns alle unvergessliches Erlebnis nahm dann gegen 22:00 Uhr in Köln, bzw.
Hamburg sein Ende. Ob es noch mal solch einen Event geben wird, ist ungewiss.
Für die Zukunft sind nur kleinere Treffen geplant, denn einen solchen
Mega-Event wie das diesjährige zu toppen, wird schwer.
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WEITERE
FOTOS VOM SONNTAG (OMD Sightseeingtrip nach Liverpool, Andy McCluskey
& Paul Humphreys live)
©
Text & Fotos: Hagen Schmitt 2005
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