A n d y  M c C l u s k e y

             Sänger & Frontmann, Bass, Keyboards, Synthesizer
             Gründungsmitglied von OMD
             Bei OMD von 1978 - 1998, wieder dabei seit 2006



Andy, 5 Jahre alt


 
Andy 1978
 


Andy 1982
 


Andy 1991
 


Andy 2002
 


Andy zusammen mit Lil
von ATOMIC KITTEN in seinem Studio

 
 Andy 2003:
Produzent, Label- und Studiobesitzer
und Dozent am LIPA


Andy 2005
 


DIE ERSTEN LEBENSJAHRE:

Am 24.Juni 1959, um 1:30 Uhr morgens setzten bei Margaret McCluskey plötzlich die Wehen ein. Ihr Mann Jimmy McCluskey setzte im Eiltempo den kleinen Hillmann aus der Garage und im rasenden Tempo fuhren sie Richtung Wirral in die Heswall Maternity Entbindungsklinik.

Sie kamen nicht weit. Mitten auf der Market Street von Hoylake wurden sie plötzlich von einem Polizisten gestoppt, der sich natürlich brennend dafür interressierte, wieso sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit so dermaßen überschritten. Nachdem Jimmy den Beamten hektisch darüber aufgeklärt hatte, daß seine Frau gerade im Begriff ist ein Baby zu bekommen erwiderte der Polizist nur noch "Allright Sir, carry on!" und die Fahrt ging weiter. Doch sie wurde wiederum jäh beendet: Diesmal platzte ein Reifen am Wagen!

Margaret wurde nun immer panischer und stellte sich bereits darauf ein, ihr Baby auf dem Rücksitz des Hillmann zur Welt zu bringen. Jimmy schaffte es jedoch, den Reifen notdürftig zu flicken und sie schafften es tatsächlich noch rechtzeitig in's Krankenhaus und Margaret brachte um 10:30 Uhr morgens einen gesunden Jungen zur Welt. Sie nannten ihn George, nach Jimmy's Vater.

Nach ein paar Wochen dann, zu Hause in der Firshaw  Road in Meols, kamen Margaret und Jimmy zur Erkenntnis, das der Name George irgendwie nicht zu dem Kleinen passte. Zu dieser Zeit fand gerade der St. Andrews Day statt und so startete ihr Kind als
GEORGE ANDREW McCLUSKEY in's Leben, den bald alle nur noch Andy riefen.

 Andys Vater war in seiner Jugend ein außergewöhnlich talentierter Fußballer und bekam sogar ein Angebot als Profispieler bei Celtic Glasgow. Sein Vater bestand jedoch darauf , das er erst eine 3-jährige Technikerlehre bei der Eisenbahn absolvierte. Als 19-Jähriger unterschrieb er dann seinen Vertrag bei Celtic. Nach einigen erfolgreichen Runden wurde seine Karriere durch einen Beinbruch jäh gestoppt. Mit der typischen "McCluskey-Ungeduld" kehrte er jedoch zu früh wieder auf's Spielfeld zurück ohne die vollständige Heilung abzuwarten. Er war nach seiner Verletzung nicht mehr derselbe Spieler und sein Abstieg hinab bis zur 3. Liga begann.

Margaret wurde in Liverpool geboren und zog mit ihren Eltern später in die bessere Gegend nach Meols, Wirral Merseyside. 1958 heiratete sie Jimmy und Andy wurde 11 Monate später als erstes Kind geboren. Im Alter von 3 Monaten bekam Andy schlimme Hautexzeme, durch die er bis zum 3. Lebensjahr jede Nacht aufwachte und schrie. Es waren harte Jahre für Jimmy und Margaret damals.

Im September 1960 kam seine Schwester Fiona auf die Welt und im Januar 1963 seine 2. Schwester Helen. Oft mußte Andy nun die Rolle des großen Bruders spielen. Bei seinen Freunden und in der Familie war Andy ziemlich vorlaut, in der Schule, wo sie ihn wg. seiner Hautausschläge nur "Lizard Skin" nannten, eher schüchtern. Andy besuchte die Calday Grange Grammar School in West Kirby und war ein sehr guter Schüler. Seine Hbbys waren Geologie und Astronomie und er war oft mit seinem Vater in Wales und Schottland unterwegs, um Fossilien und Steine zu sammeln. Sein damaliger Berufswunsch war Archäologe.

Andy haßte es schon damals sich anzupassen und rebellierte gegen das vorherrschende System und er grübelte oft nach über die Ungerechtigkeit der Welt. Er ließ seine Haare wachsen und trug in der Schule vorsätzlich nicht erlaubte Kleidung, mit Vorliebe seine gelben Stiefel. Andy war sportlich - spielte gerne Fußball und war zudem ein exzellenter Langstreckenläufer. Sein Vater legte ihm damals sogar eine Sportlerkarriere nahe.

DIE MUSIKALISCHEN ANFÄNGE:

Zu dieser Zeit begann Andy sich jedoch für Musik zu interessieren. Seine Mutter liebte Big Band Swing und spielte zu Hause eine Menge Jazzplatten, wogegen Jimmy mehr die klassische Musik von Johann Strauß bevorzugte. Andy mochte gerne Glenn Miller zu dieser Zeit. Und natürlich liefen auch bei den McCluskeys oft die Platten der Beatles.

Andy's erste selbstgekaufte Platte war "Ziggy Stardust" & "Aladyn Sane" von David Bowie. Identifizieren konnte er sich erstmals mit der Musik von Steve Harley & Cockney Rebel - "Judy Teen" und das "Psychomodo"-Album liefen jeden Abend in seinem Zimmer. Seine ersten Konzerte die er besuchte waren die von Cockney Rebel und Camel.

Seine Schwester Helen besaß damals eine Akkustikgitarre, auf der Andy im Alter von 15 Jahren spielen lernen wollte. Jedoch hatte er zu dicke Finger für die dünnen Seiten und so entdeckte er, als er etwa 16 Jahre alt war, den Bass. Den kaufte er bei "Park Selling Services" (ein Secondhandshop in Birkenhead) und begann mit einem Notenbuch für Anfänger darauf zu üben.

Am 05.10.1975 schlug Andys musikalische Karriere dann die alles entscheidende Richtung ein: An diesem Tag nämlich besuchte er im halbleeren Liverpool Empire (Sitz 026) ein Konzert der deutschen Elektronikband KRAFTWERK und wußte, das auch er diese Art Musik machen wollte.

WAS KAM NACH OMD ?

Andy McCluskey beendete das Kapitel OMD nach fast 20 Jahren. Seit 1999 betreibt er sein eigenes Tonstudio, das "Motor Museum Studio" im Liverpooler Lark Lane Bezirk und gründete zusammen mit Stuart Kershaw  und Martin O'Shea das für Liverpooler Newcomer initiierte Label "Engine Records". Mit diesem Label stellt Andy eine Anlaufstelle für junge Bands und Künstler zur Verfügung und hilft ihnen mit seiner langjährigen Erfahrung im Popbiz dabei (u. a. mit kostenloser Aufnahmezeit in seinem Studio) den Weg zu einer Musikkarriere zu ebnen. Seinen größten Erfolg konnte er mit der von ihm in's Leben gerufenen Girl-Band "Atomic Kitten" verbuchen, für die er zusammen mit Stuart Kershaw  die Songs schrieb und produzierte (Mitte 2002 trennten sich die beiden jedoch von "Atomic Kitten"). Mit seinem mitkomponierten Song „Whole Again“ erreichte er auch erstmals Platz 1 der UK-Charts – der Platz, der OMD in England zeitlebens immer versagt blieb.

Andy heiratete am 06.08.2001 - nachdem sie 17 Jahre zusammen waren - seine Frau Toni, hat mittlerweile 2 Kinder und lebt in Wirral Peninsula.

2003 schrieben und produzierten Andy und Stuart Songs für den englischen Soap-Star Jennifer Ellison.

Der bekennende FC Liverpool-Fan McCluskey ist außerdem Gastdozent an Paul McCartney's "Liverpool Institute For Performing Arts (LIPA)", wo er im Sommer 2003 auch für seine Arbeit dort von McCartney persönlich ausgezeichnet wurde.
 



  

P a u l  H u m p h r e y s

               Keyboards, Synthesizer und Sänger
              Gründungsmitglied von OMD
              bei OMD von 1978 - 1989, wieder dabei seit 2006



Paul, 3 Jahre alt
 


Paul 1978
 


Paul 1980
 


Paul 1981
 


 Paul 1986
 


Paul 1998

 

 
Claudia Brücken &
Paul Humphreys 2000


Paul Humphreys 2004
 


DIE ERSTEN LEBENSJAHRE:

PAUL DAVID HUMPHREYS wurde am 27. Februar 1960 im Charing Cross Krankenhaus in West-London geboren. Er war das dritte Kind von Jack und Joan Humphreys - 11 Jahre zuvor kam sein Bruder Mike und 6 Jahre zuvor seine Schwester Sue zur Welt. Sue litt damals stark unter Asthmaproblemen, während Mike ein recht verschlossenes Kind war und sich meist in sein Zimmer verzog, Bücher las und eigene Geschichten schrieb. Jedoch spielte Mike sehr gerne Fußball und Cricket.

Jack Humphreys arbeitete damals als Manager in der Vertriebs- und Verkaufsabteilung für die News Chronicles, eine der größten Tageszeitungen der 50er Jahre. Seine Frau Joan lernte er kennen, als beide für die selbe Versicherungsfirma in Manchester tätig waren. Jack war ein Abenteurer und es  hielt ihn nie lange am selben Fleck. Vor dem 2. Weltkrieg arbeitete er als Obstpflücker in Queensland (Australien) und meldete sich dann 1939 beim Ausbruch des Krieges bei der Australian Infantry Force und kämpfte an der Nord-Afrika-Front. Dort geriet er in deutsche Gefangenschaft und wurde sogar für tot erklärt. Glücklicherweise hatte er jedoch überlebt und nach seiner abenteuerlichen Rückkehr nach England heiratete er am 14. Juli 1945 seine Freundin Joan Taylor. Beide zogen in die Nähe zu Jack's Schwester Con nach Studley, was in der Nähe von Calne/Wiltshire liegt. Es gefiel dort besonders Joan sehr gut, jedoch - genügend Arbeit gab es damals nur in den großen Städten, bzw. in der näheren Umgebung davon. Anfang der 50er Jahre zogen die Humpreys deshalb nach Manchester. Dort wurde Mike geboren. Später zog die Familie dann nach London, wo Sue auf die Welt kam.

Paul's Geburt 1960 war ein glücklicher Augenblick für die ganze Familie Humphreys und besonders Sue, die immer noch unter ihren chronischen Asthmaanfällen litt, hatte ihren kleinen Bruder gleich in's Herz geschlossen und kümmerte sich rührend um ihn. 1962 dann ereilte der erste schwere Schicksalsschlag die Familie: Als Paul zwei Jahre alt war starb sein Vater Jack für alle unerwartet an einer Herzattacke.

Joan entschloss sich daraufhin, London zu verlassen und zog mit ihren Kindern nach Meols (nähe Hoylake), in die Nähe ihrer jüngeren Schwester Eileen. Im September 1963 zogen sie dort in ein großes, altes Haus in der Trinity Road. Anfangs waren sie begeistert darüber nun in Küstennähe zu wohnen, schon bald jedoch wich die Freude der Erkenntnis, daß das rauhe Klima besonders in den kalten Monaten Gift für Sue's Asthma war.

Paul wurde in der Market Street Primary School eingeschult. Nach der ersten Woche in der Schule sagte er: "Ist ja ganz schön, aber ich bin sicher das ich da jetzt nicht mehr hinzugehen brauche."

Nach demTod seines Vaters wurde Paul zunehmend schüchtern und unsicher und war sehr auf seine Mutter und seine beiden Geschwister fixiert. Seine Schwester Sue war sein Ein und Alles - und es war der zweite große Schock im Leben von Paul, als Sue infolge ihrer Asthmaerkrankung starb. Joan machte sich große Vorwürfe - sie hätten nie in die Nähe der Küste ziehen sollen! So zogen Joan, Mike und Paul abermals um - diemal in die Frankby Road in Meols.

Paul hatte von seinem Vater die Begeisterung für Fußball geerbt, und so spielte er oft den ganzen Tag im nahen Park in Meols zusammen mit seinem Bruder Mike und dessen Freunden. Einer davon erinnert sich heute noch daran: "Paul stand im Tor, er sah aus wie ein zerbrechliches Insekt. Mike und die anderen, alle älter und kräftiger, hämmerten die Bälle in's Tor und Paul flog jedesmal mitsamt dem Ball mit hinter die Torlinie."

1967 verließ Mike Meols in Richtung Chester, wo er auf dem College für seine Lehrerausbildung studierte. Paul hatte daran ziemlich zu knabbern, besonders als Mike 1970 seine Frau Jan heiratete und nach London zog. Mike war nach dem Tod des Vaters zum Vaterersatz geworden.

Die Schule interressierte Paul nicht sonderlich. Bis auf die Fächer Mathematik, Techn. Zeichnen, Holzarbeit, Physik und dem "neuen" Fach Computer war er nicht gerade sehr ambitioniert und haßte die starren Schulregeln.

DIE MUSIKALISCHEN ANFÄNGE:

Um 1974 herumzog sich Paul oft in sein Zimmer oder in das neue Haus von Mike und Jan, die London wieder den Rücken gekehrt hatten, in Hoylake zurück und entdeckte dort seine Liebe zur Musik. Zuerst meist progressive Rockmusik von Pink Floyd, Genesis und Queen - später dann entwickelte sich sein Musikgeschmack mehr und mehr in die avangardistische Richtung und Paul hörte überwiegend die Musik innovativer deutscher Bands wie NEU, Cluster und KRAFTWERK.

In dieser Zeit entwickelte sich Paul vom schüchternen Jungen zum rebellierenden Teenager. Er ließ seine Haare langwachsen und trug weiße Sneakers unter seiner Schuluniform - sehr zum Leidwesen seiner Mutter, da dies in der Schule nicht erlaubt war. Eines Tages kaufte sie ihm einen original Billardtisch - mit dem Resultat, das ihn oft ein Dutzend Freunde in seinem Zimmer besuchten um Billard zu spielen. Diese Freunde waren außerdem große Musikfans.

Dies brachte Paul auf die Idee, selbst Musik machen zu wollen und Teil einer Band zu sein.

WAS KAM NACH OMD ?

Mit seiner Frau Maureen, die er während der USA-Tour von OMD 1981 kennengelernt hatte, zog Paul nach Los Angeles. Paul Humphreys gründete zusammen mit Malcolm Holmes und Martin Cooper die Band "The Listening Pool" und veröffentlichten 1993 die Singles "Oil For The Lamps Of China", "Meant To Be" und das Album "Still Life". Das Projekt war ein kommerzieller Flop und die Band löste sich 1996 wieder auf.

Paul Humphreys ging dann im Jahr 2000 zusammen mit Claudia Brücken, der ehemaligen Sängerin der deutschen Synthie-Band "Propaganda" ("Dr. Mabuse") in den USA auf Club-Tour. Beide schrieben Songs zusammen und spielten auf ihren Gigs auch diejenigen Stücke von OMD, die Humphreys dort gesungen hatte. Zwischen Paul und Andy kam es dabei zu einigen Differenzen, da die dortigen Konzertpromoter diese Konzerte wohl ohne Wissen von Paul als OMD-Konzerte, bzw. "OMD-featuring Paul Humphreys" - Konzerte ankündigten.

Nach seiner Scheidung von Maureen lebt Paul mittlerweile wieder in England. Für Ende April 2004 hat Paul Humphreys die Veröffentlichung einer EP und eines Albums seiner neuen Band "onetwo" angekündigt. Mit daran beteiligt ist Paul's Partnerin Claudia Brücken. Die EP enthält fünf brandneue Songs: Der zusammen mit Andy McCluskey geschriebene Titel "Sister", "Signals", "Element Of Truth", sowie eine überraschende Zusammenarbeit mit "Depeche Mode"-Mastermind Martin Gore beim Stück "Cloud 9". Veröffentlicht wird das Album auf dem demnächst an den Start gehenden Label "EBAY-Records". Zusätzlich poduzierte Paul das Album "Another Language" von Claudia Brücken und dem Pianisten/Komponisten Andrew Poppy. Zusammen mit Claudia Brücken hat Paul Humphreys außerdem ein neues Plattenlabel gegründet –  "therethere-records".

Im September 2004 gaben Paul und Claudia in London ihren Debut-Auftritt unter dem Namen "OneTwo". Weitere Konzerte sind geplant.
 



  

" W i n s t o n "

                 Tonbandeinspielungen
                 "Gründungsmitglied" von OMD
                 Bei OMD von 1978 - Jan. 1980

 


Winston im Bühneneinsatz 1978
 


Andy, Winston & Paul 1978
 


Zu Beginn von OMD im Jahre 1978 benutzten Andy McCluskey und Paul Humphreys ein 4-Spur-Tonbandgerät der Marke TEAC A 344.
Auf ihmnahmen sie frühe Kompositionen und Geräuschexperimente auf und benutzen es in der Hauptsache für Einspielungen bei Liveauftritten, was damals neu und einzigartig war. Das Gerät gehörte allerdings nicht Andy & Paul, sondern sie hatten es vom späteren ersten OMD-Manager Paul Collister geliehen, der ihm auch den Namen gab: WINSTON, benannt nach der Hauptfigur aus George Orwells Roman "1984". So wurde WINSTON auch beim Livedebüt von OMD im Liverpooler Eric's Club am 12. Oktober 1978 eingesetzt.

Winston wurde letztendlich ausgemustert, weil Paul & Andy sich durch ihn in ihrem musikalischen Fortkommen behindert fühlten. Winston wurde immer mehr zum musikalischen Diktator auf der Bühne. Paul & Andy mußten immer die selben Songs spielen, immer in der selben Reihenfolge und im immergleichen Stil und Tempo. Winston ließ ihnen keinen Spielraum und engte sie zunehmend ein.

Seinen letzten Einsatz hatte Winston beim "Farewell To Winston"- Tribute-Auftritt am 28. Dezember 1979 im Eric's Club

Ironischerweise gab Winston dort in der Mitte des Auftritts seinen Geist auf.

Winston soll heute immer noch im Besitz von Paul Collister sein.



  

M a r t i n  C o o p e r

               Saxophon, Keyboards, Synthesizer
               Mitglied der Urbesetzung
               bei OMD von 1980 - 1989, wieder dabei seit 2006

 

 


Martin, ca. 5 Jahre alt
 

 


Martin 1981
 

 


Martin "live" 1982
 

 


Martin 1984
 

 


Martin 1986
 

 


Martin 1993

picture above by Kevin Pretlove, 2004


DIE ERSTEN LEBENSJAHRE:

MARTIN HANDSLEY COOPER wurde am 01. Oktober 1958 im Liverpooler Maternity Krankenhaus geboren. Seine Eltern - Eric Cooper und Monica Atkinson - kannten sich schon als kleine Kinder und heirateten im Jahr 1954. Sie bekamen 2 Jahre später ihren ersten Sohn John. Die Familie lebte in Wirral, da Monica dorthin oft zu Wander- und Chorausflügen mit ihrem Vater mitgenommen wurde und ihr die Gegend sehr gut gefiel.

DIE MUSIKALISCHEN ANFÄNGE:

Martin und sein Bruder John waren aufgeweckte Jungs, die viel von den musikalischen Talenten in der Familie geerbt hatten. So brachte dann schließlich Martin's Großmutter ihm frühzeitig das Klavierspielen bei. Sie war eine sehr gute Pianistin und spielte oft mit Martin, anfänglich die Grundnoten und einige Duette.

Martin und John belegten darauffolgend einen Grundkurs in Musik in der Matthay School in Liverpool, welcher Martin nach einiger Zeit jedoch immer weniger interessierte, da er schnell merkte, das er Musik nicht schulmäßig lernen wollte und konnte. Damals wie heute hatte Martin eigentlich immer nur zwei Dinge die ihm etwas bedeuteten: Kunst und Musik.

Martin besuchte die Greasby Junior School und war ein recht schüchterner Junge. Meistens malte er Skizzen und beschäftigte sich mit Malerei. Als er auf die Hilbre Secondary School wechselte lernte Martin dort Paul Collister kennen und freundete sich mit ihm an. Dort entdeckte er auch nach seinen schlechten Erfahrungen des Musikunterrichts sein Faible für die Musik wieder und begann wieder Klavier und zusätzlich auch Gitarre zu spielen.

In der Schule gründete er zusammen mit seinem Freund Dave Fairbairn (Gitarre), Neil Roberts (Bass) und Trevor Hough (Drums) die Band "Oasis" und spielten eigene Songs und Coverversionen - u. a. "Honky Tonk Woman" von den Stones und einige David Bowie - Stücke. Ihre ersten Auftritte hatten sie im Gemeindesaal in Hoylake. Nach eigenen Angaben klangen sie ziemlich scheußlich damals. Paul Collister kaufte damals  ein Tonbandgerät das sie benutzen konnten (und das später von einem gewissen Andy McCluskey häufiger ausgeliehen wurde). Trevor Hough wanderte jedoch nach Australien aus und so zerfiel die Band.

Martin besuchte nun ein Jahr die Laird School of Art in Birkenhead und ein weiteres  Jahr das Withen's Lane College in Wallasey. Dort bekam er das erhoffte Angebot für einen Studienplatz im Sheffield Art College.

Zu dieser Zeit, Martin hatte über Weihnachten 1977 150 Pfund als Aushilfsbriefträger verdient, begeisterte sich Martin- beeinflußt durch Gerry Rafferty's Song "Baker Street"- für das Saxophon und investierte sein verdientes Geld in den Kauf eines solchen Instrumentes und den dafür erforderlichen Unterricht.

1980 absolvierte er einige Gastspiele als Saxophonist bei OMD, die er schon aus den "The ID"-Zeiten her kannte und nachdem er einen Gastauftritt auf ihrem ersten Album hatte, wo er den Song "Mytereality" durch ein gekonntes Saxsolo veredelte. Nachdem er sein 1. Studium im Sheffield Art College beendet hatte bot sich für ihn die Möglichkeit ein weiterführendes Studium dort anzunehmen. Gleichzeitig aber machten Andy & Paul ihm das Angebot bei OMD als festes Mitglied einsteigen zu können. Martin sagte daraufhin der Uni ab und entschied sich für eine ungewisse Popmusik-Karriere.

Das Saxophon allerdings  mußte er bei OMD jedoch vorerst einmal beiseite legen. Denn durch das kurzfristige Ausscheiden von David Hughes mußte Martin sich innerhalb von 10 Tagen das gesamte Liveprogramm aneignen. Auf dem Synthesizer wohlgemerkt - ein Instrument, das Martin zuvor noch nie gepielt hatte und ihm völlig neu war. Außerdem war er sehr nervös. Hatte er bis dahin höchstens  Mal in Gemeindesälen live gespielt, so  stand er mit OMD nun in großen Hallen und im grellen Rampenlicht.

Im Mai 1981verließ Martin kurzzeitig OMD. Er kam nicht damit klar, das einzig Andy & Paul die Songs schrieben, seine musikalischen Ideen nicht ausreichend anerkannt und er zudem bei der Arbeit am Album "Architecture & Morality" kaum berücksichtigt wurde. Die Arbeit mit Paul am Albumsong "Souvenir", der später der größte Hit der Band werden sollte und dessen Co-Autor er war, machte ihm viel Spaß.  Andy jedoch war eher gegen eine Zusammenarbeit von Martin & Paul. Mit seinem Vorgänger David Hughes gründete er nun das Studioprojekt "Godot", das er aber wenige Monate später wieder verließ und zu OMD zurückkehrte.

WAS KAM NACH OMD ?

Martin Cooper gründete zusammen mit Paul Humphreys und Malcolm Holmes die Band "The Listening Pool" und veröffentlichten 1993 die Singles "Oil For The Lamps Of China", "Meant To Be" und das Album "Still Life". Das Projekt war ein kommerzieller Flop und die Band löste sich 1996 wieder auf.

Martin Cooper hat mittlerweile die Musik aufgegeben, seine gesamten Instrumente veräußert und widmet sich nun ausschließlich der Malerei.

Er lebt in Greasby (Merseyside) und ist verheiratet mit Alexandra Bibby, einer klassisch ausgebildeten Pianistin. Beide haben zwei Söhne.

Seit seinem Ausstieg bei OMD 1989 hat Martin Cooper etwa 100 Bilder gemalt, die teilweise in Ländern wie England, Bermuda, Kanada und Singapur ausgestellt wurden. Die Werke von Martin werden zu einem Preis zwischen 2500,- und 3300,- Pfund pro Bild gehandelt.

Mit Andy McCluskey ist Martin immer noch gut befreundet. Ihre Kinder gehen zusammen auf dieselbe Schule. Auch mit David Hughes ist Martin noch immer in Kontakt. Im Sept. 2003 besuchten ihn z. B. Andy & David zu Hause, nachdem er sich wg. seiner chronischen Rückenprobleme einer OP unterziehen mußte.
 



  

M a l c o l m  H o l m e s

               Schlagzeug, Percussion
               Mitglied der Urbesetzung
               bei OMD von 1980 - 1989, wieder dabei seit 2006



Malcolm, 2 Jahre alt
 

 

 
 Malcolm 1981
 

 


  Malcolm "live" 1984

 



 Malcolm 1986 

 


Malcolm 2000
 


DIE ERSTEN LEBENSJAHRE:

MALCOLM HOLMES  Geburtstag ist datiert auf den 28. Juli 1960. Geboren wurde er in Birkenhead, einem Stadtteil von Liverpool. Seine Eltern Alfred und Joan wurden ebenfalls dort geboren. Sie lernten sich kurz nach dem Krieg dort kennen und heirateten 1949. Ihr erster Sohn Michael kam 1950 auf die Welt, gefolgt von Tochter Sheila im Jahre 1953. 1960, im Jahr als Malcolm auf die Welt kam, zog die Familie nach Prenton. Dort entdeckte Malcolm auch zum ersten Mal seine musikalischen Ambitionen.

DIE MUSIKALISCHEN ANFÄNGE:

Seit er 6 Jahre alt war bettelte er bei seinen Vater Alfred darum ihm ein Schlagzeug zu kaufen. Denn sein Bruder Michael brachte damals mal ein Drumkit seines Freundes mit nachhause und Malcolm legte sofort drauf los und fand Gefallen daran. Sonst mußte er auf Keksdosen zu alten Lonnie Donegan-Skiffle-Platten spielen und auf seinemselbstgebastelten Drumkit- bestehend aus Waschbrett, Topfdeckeln, Stricknadeln als Drumsticks und einer Fahrradhupe

Als Mal 10 Jahre alt war kauften ihm seine Eltern ein nagelneues Fahrrad und wollten ihn damit überraschen. Malcolm aber wollte ein Schlagzeug - also verkauften sie das Fahrrad wieder und besorgten ihm sein erstes gebrauchtes Drumkit für 30 Pfund aus einem Secondhand-Laden.

Mal besuchte die Pershore House Privatschule und war nicht glücklich dort, da die meisten seiner Klassenkameraden einen previligierteren sozialen Background hatten und Mal sich ziemlich isoliert dort fühlte. Glücklicherweise zog die Familie Holmes dann nach Meols  als Malcolm ins College kam. Mal fühlte sich in Meols wesentlich wohler als in Birkenhead.

Eines Tages nahm ihn sein Bruder Michael, der gerade von seiner Arbeit auf einer Bohrinsel zurückkam, mit in die Stadt und machte für Mal im Geschäft "Rumblelow" eine Anzahlung für ein nagelneues Schlagzeug. Malcolm konnte sein Glück kaum fassen und begann nun nach Leuten Ausschau zu halten, die einen Drummer suchten. Er lernte den Gitarristen Ian Jackson kennen und dieser wiederum kannte den Gitarristen Si Lerman und die drei begaben sich nun auf die Suche nach einem Proberaum.

Diesen fanden sie im Haus der Eltern eines gewissen Paul Humphreys...

WAS KAM NACH OMD ?

Zusammen mit Paul Humphreys und Martin Cooper gründete Malcolm nach dem Ausstieg aus OMD die Band "The Listening Pool". und veröffentlichten 1993 die Singles "Oil For The Lamps Of China", "Meant To Be" und das Album "Still Life". Das Projekt war ein kommerzieller Flop und die Band löste sich 1996 wieder auf.

Malcolm gründete dann sein eigenes Plattenlabel "Fin Music", das sein Repertoire ausschließlich über das Internet vertreibt. Das Album "Looser Friendly" von Dean Johnson war eine der ersten Veröffentlichungen auf seinem Label. Danach lebte Malcolm einige Zeit in Süd-Afrika. Nach seiner Rückkehr nach England arbeitete er an einem neuen Album von Dean Johnson. Mit daran beteiligt war auch Graeme Clark, der Bassist der Band "Wet Wet Wet".

Zusammen mit Dean arbeitete Malcolm dann mit Jo Mooney, einer jungen britischen Nachwuchssängerin. In Malcolm's Heimstudio schrieben die beiden zusammen mit Jo Songs für ihr Ende 2003 geplantes Albumund spielten die Songs unter Mithilfe von Gary Hodgson (Ex- "Equinox" und "The ID"-Mitglied) am Keyboard und Mischpult, Dean (Gitarre), Greame Clark (Bass), Ex-OMD-Mitglied Neil Weir (Trompete) und den beiden Musikern der Band "The Christians" - Henry Priestman (Gesang) und Gary Christian (Gesang) - ein.

Malcolm kehrte zudem vor kurzemals Drummer der "Christians" auf die Bühne zurück, als diese eine kleine Tournee durch Frankreich absolvierten. Außerdem gibt er Schlagzeug-Unterricht.

Im Mai 2004 erlitt Malcolm einen Herzinfarkt, worauf er sich mehreren Operationen unterziehen musste.

Malcolm gründete zu dieser Zeit sein neues Plattenlabel "MUZIC2BURN", welches an die Stelle seines bisherigen Labels "Fin Music" trat. Erste Veröffentlichung war die Single-CD "SMILE" der Band "First People feat. Jo Mooney".
 



  

M i c h a e l  D o u g l a s

             Keyboards, Synthesizer
             1981 am Erfolgsalbum "Architecture & Morality" beteiligt
             bei OMD von Mai - September 1981

 


Im Mai1981 verließ Martin Cooper OMD, um zusammen mit David Hughes an ihrem eigenen Projekt "Godot" zu arbeiten.

In dieser Zeit platzte  MICHAEL DOUGLAS in das Grammophone Suite - Studio in Liverpool und spielte Andy & Paul einige seiner Demobänder vor. Die beiden waren jedoch nicht gerade beeindruckt davon, jedoch suchten sie nach einem Ersatz für Martin und holten Michael schließlich an Bord. Michael war dann als Keyboarder am Erfolgsalbum "Architecture & Morality" beteiligt. Douglas war jedoch nur einige Monate Mitglied von OMD - nach der Rückkehr von Martin Cooper im September 1981verließ er wieder die Band.

WAS KAM NACH OMD ?

Nach OMD spielte Michael Keyboards bei "The Human League" und wechselte dann zur Band "China Crisis " ("Whishful Thinking"). 1986 trafen Andy & Co. ihn während ihrer Tour in Australien zufällig wieder. Dort arbeitete er als Barman in einem Hotel.

Michael arbeitet dort immer noch und spielt dort mit seiner eigenen Band.
 



  

D a v i d  H u g h e s

               Keyboards, Synthesizer
               Mitglied bei Liveauftritten und Videoaufnahmen
               bei OMD von Januar - Nov. 1980




David im Video zu "Messages"

 


DAVID HUGHES  
war Gründungsmitglied der Band "DALEK I LOVE YOU" und nahm mit ihnen bereits ein Album bei Phonogram auf. Andy kannte er bereits seit den "PEGASUS"-Tagen 1976. 1980 suchten nun Andy und Paul einen Keyboarder, der live die Parts spielen konnte die sonst via Tonbandeinspielung von Winston übernommen wurden.

David war darauffolgend an Liveauftritten beteiligt und an den Aufnahmen zum "Electricity" und "Messages"- Video. Als die Band mitten in den Proben für die fest zugesagte England-Club-Tour für das Album "Organisation" steckte erklärte David, das er die Band verlassen wollte. Für David war OMD von vorneherein nur ein Aushilfsjob gewesen. Außerdem störte er sich an der dominanten Art von Andy und fühlte sich musikalisch eingeengt. Damals wurden Mal und er auch nicht mit einem Festgehalt bezahlt oder an den Plattenumsätzen beteiligt, sondern bekamen lediglich Gage für die Auftritte, was ebenfalls ein Grund für David war die Band zu verlassen.

Im November 1980 quittierte er - 10 Tage vor Tourstart - seinen Dienst bei OMD und wurde eilig durch Martin Cooper ersetzt. David wollte sich auf seine eigenen musikalischen Projekte konzentrieren und eines davon war ein Projekt namens "Godot", für das sogar Martin Cooper OMD kurzzeitig wieder verlassen hatte ( und Michael Douglas für ihn einsprang).

1981 trat David nochmals bei OMD in Erscheinung als Paul seine Bandexperimente mit einem 4-köpfigen Chor für den Singlehit "Souvenir" verwendete.

WAS KAM NACH OMD ?

David spielte für die Band "Lotus Eaters" und war Teil der Band von Thomas Lang, bevor er dann außschließlich Filmmusik komponierte. Eine davon war für den Film "Lock, Stock And Two Smoking Barrels".

Bis in die späten 80er Jahre arbeitete er zusammen mit Martin Cooper an Filmmusik.

Auch im Jahr 2003 ist David mit Martin befreundet und besucht ihn öfters zu Hause. Auch mit Andy McCluskey ist David noch in Kontakt.



  

G r a h a m  &  N e i l  W e i r  ( T h e  W e i r  B r o t h e r s)

    

             Trompete, Posaune, Keyboards, Gitarre, Bass
             Ursprünglich nur als Live-Verstärkung vorgesehen
             bei OMD von 1984 - 1988



Neil Weir, 1986



Graham Weir, 1986



The Weir Brothers 1984



The Weir Brothers live



Graham Weir, 2005

photo above:
www.pnwfilmmusic.com


DIE ERSTEN LEBENSJAHRE:

GRAHAM WEIR  wurde am 22. Dezember 1960 in Dingwall in Schottland geboren. Sein Bruder  NEIL WEIR  ist ein Jahr jünger und kam am 10. November 1961 auf die Welt. Sie lebten damals in Stranraer, an der Westküste von Schottland - genau dort, wohin Andy und seine Familie seinerzeit jeden Sommer auf den Campingplatz fuhren!

DIE MUSIKALISCHEN ANFÄNGE:

Beide Elternteile von Graham und Neil waren Musiklehrer - so blieb nicht aus, das beide Söhne bereits ihre gesamte Kindheit hindurch musikalisch beeinflußt wurden. Graham begann im Alter von 8 Jahren Posaune zu lernen und spielte später in lokalen Jazzorchestern und Bläserbands. Ihre Eltern rieten ihnen eigentlich davon ab Musik zu studieren, die beiden ließen sich dennoch nicht davon abhalten es ihren Eltern gleichzutun. Als Graham 13 Jahre alt war zogen die Eltern nach Edinburgh und dort begann er sich für eine alte Akkustikgitarre zu interessieren die er dort entdeckte. Er spielte zu Songs von David Bowie und Led Zeppelin, bis er die Gitarre von seiner Mutter weggenommen bekam, da er wegen ihr sein Studium auf der Uni vernachlässigte.

Graham besuchte die Universität in Edinburg, während Neil auf das Musik College in Glasgow  und später in Leeds ging. Doch er war nicht glücklich dort. Er war mehr an Popmusik als am spielen von klassischer Trompete interessiert. Anfang 1984 schließlich hatten beide ziemlich die Nase voll von Schulen und trockener Theorie.

In dieser Zeit teilte sich Graham eine Wohnung mit Chic Medley von der Band "Fiction Factory" ("Feels Like Heaven"), die von Gordian Troeller gemanagt wurde, ebenfalls Manager von OMD. Nach Anfrage der Band spielte Graham auf deren Album mit.

Gordian Troeller suchte nun nach Bläsern, die OMD in der engl. Musiksendung "Top Of The Pops" begleiten konnten, um die Bläserparts von Locomotion (die im Original gesampelt waren) live zu spielen. Dafür kamen die  WEIR BROTHERS  nun wie gerufen. Troeller hatte nun die Idee, die Weir Brothers für die anstehende "Junk Culture"-Tour zu engagieren, um die auf dem Album zum Großteil gesampelten Bläsersounds live spielen zu lassen. So flogen die beiden Weirs schließlich nach Belgien, um an den Proben zu den britischen Tourterminen im Mai 1984  teilzunehemen.

Alle in der Band waren begeistert von den immer für einen Spaß aufgelegten Brüdern und so begleiteten sie OMD während der gesamten "Junk Culture"-Tour und wurden feste Bandmitglieder.

Graham und Neil führten OMD zu einem höheren musikalischen Level, da sie ausgebildete Musiker waren und bis auf die Drums jedes Instrument, das man ihnen in die Hand drückte professionell beherrschten. OMD mußten nun auf nur noch wenige Einspielungen aus der Konserve zurückgreifen, da die Brüder in der Lage waren die Parts nun live zu spielen.

WAS KAM NACH OMD ?

Graham Weir ist an der Napier-Universität in Edinburg (Schottland) als Dozent tätig. In einem eigenen "Popstar"-Studiengang lernen dort 30 Studenten pro Jahrgang, wie man singt, Instrumente spielt und "Hits schreibt".

Neil Weir arbeitet z. Zt. mit Malcolm Holmes am Albumvon Jo Mooney, einer jungen, britischen Newcomersängerin.
 



  

A b e  J u k e s

                 Schlagzeug
                 Mitglied der OMD II-Besetzung
                 bei OMD von 1990 - 1993




Abe 1991 

 

ABE JUKES  wurde am 07. April 1971 in Liverpool geboren.
Seine Eltern sind Gill und Rick und Abe hat noch einen Bruder (Nathan).

Abe ist ein Drummer aus Liverpool und wurde von Andy für das Album
"Sugar Tax" und die gleichnamige Tour engagiert.

 Nach der "Sugar Tax"-Tour verließ Abe OMD und wurde durch Stuart Kershaw  ersetzt.


 



  

S t u a r t  K e r s h a w

               Schlagzeug
               Mitglied der OMD II-Besetzung
               bei OMD von 1993 - 1997
               arbeitete auch nach dem OMD-Split 1998
                  mit Andy McCluskey zusammen


Stuart 1993


STUART KERSHAW
 wurde in Bradford geboren und ist verheiratet. Seine erste gekaufte Single war "Waterloo" von ABBA und sein erstes Livekonzert welches er besuchte war "Genesis" im Liverpool Empire 1980. Stuart's musikalische Vorlieben sind Rock, Soul, Funk und Reagea. Vor OMD spielte er in diversen lokalen Bands und schrieb und programmierte mit etlichen Gruppen und Künstlern.

Stuart lernte Andy 1990 kennen, als beide zufällig im selben Studio arbeiteten. Es war Andy, der auf Stuart zukam und ihn fragte, ob sie musikalisch etwas zusammen machen sollten. Dies war der erste Kontakt der beiden und der Beginn einer bis heute andauernden Songwriting-Gemeinschaft.

Stuart war kurz darauf bereits als Songschreiber am Album "Sugar Tax" beteiligt und schrieb mit Andy den Hit "Sailing On The Seven Seas". Jedoch war er zu dieser Zeit noch zu sehr mit seiner eigenen band "Raw  Unltd" beschäftigt, sodas er nicht an der "Sugar Tax"-Tour teilnehmen konnte. 1993, nach dem Ausscheiden von Abe Jukes , übernahm Stuart zusätzlich zum Songschreiben den Job als Drummer.

Stuart wurde im Lauf der Jahre zum festen und wichtigen Bestandteil von OMD und bildete zusammen mit Andy ein neues, erfolgreiches Songschreiber - Duo. Andy beschreibt ihre Zusammenarbeit mit den Worten:

"Grundsätzlich sind wir beide sehr unterschiedliche Charaktere und haben beide sehr unterschiedliche musikalische Einflüsse. Stuart macht Dinge und schreibt Sachen, auf die ich selbst nicht kommen würde und andersrum verhält es sich ebenso. Es ist großartig einen Zugang zu all den verschiedenen Stilen und Sounds zu finden und so ergänzen wir uns in unserem Songwriter-Team".

WAS KAM NACH OMD ?

Auch nach dem Ende von OMD arbeiteten Stuart und Andy McCluskey weiterhin zusammen und schrieben & produzierten Songs für die Girlgroup "Atomic Kitten", Jennifer Ellison und ihr aktuelles Girl-Group-Projekt "Genie Queen".



  

N i g e l  I p i n s o n

                 Keyboards, sogenannter "Musical Director"
                 Mitglied der OMD II-Besetzung
                 bei OMD von 1990 - 1996



Nigel 1993



Andy mit Nigel "live" 1993


NIGEL IPINSON
wurde am 22. Mai 1970 in Liverpool geboren. Seine Mutter heißt Christine und Nigel hat noch zwei Schwestern namens Anthea und Alicia. Seine erste gekaufte Singe war "Spellbound" von Joe Sample und sein erstes Livekonzert war Bobby Brown im NEC Birmingham1989. Nigel mag Prince, Michael Jackson und Jam & Lewis und spielte vor OMD mit Rebel MC, Hot Chocolate und Everyday People.

Bei OMD bewarb er sich, als er in Liverpool das Gerücht aufschnappte das OMD einen Keyboarder suchen würde.

Nigel war zudem am Songwriting für OMD beteiligt und live für die musikalische Koordination zuständig. Für diese Tätigkeit bekam er von Andy den Titel "Musical Director".

Nach der "Liberator" - Periode verließ er zusammen mit Phil Coxon OMD und spielte in der 1994 gegründeten Band "Gemini". 1996 schrieb er zusammen mit Andy noch den "Walking On The Milky Way".

Nigel soll mittlerweile mit massiven Drogenproblemen in Brüssel (Belgien) leben.
 



  

P h i l  C o x o n

               Keyboards, Pruducing, Remixing, Programming
               Mitglied der OMD II-Besetzung
               bei OMD von 1990 - 1996

 


Phil in New York 1993


Phil  1993

 

 

PHIL COXON wurde am 01. Juli 1963 in Liverpool geboren. Seine Mutter heißt Claire, sein Vater ist bereits gestorben. Phil hat noch vier Brüder: Mike, John, Les und Robert.

Seine erste gekaufte Platte war "Here Come The Warm Jets" von Brian Eno und sein erstes  Livekonzert war "Ultravox" im Liverpool Empire 1981. Stuart mag die Temptations und Jam & Lewis.

Vor OMD spielte Phil in diversen lokalen Bands und arbeitete als Studiomusiker u. a. mit Paul Young (Mike & The Mechanics), Melanie Williams & Eric Gooden und "Oceanic".

Phil war als Co-Produzent an den Alben "Sugar Tax" und "Liberator"
beteiligt, ebenso am Songwriting. Zudem war er für die Erstellung der
12" - Maxiversionen und Remixe verantwortlich.

Nach der "Liberator" - Periode verließ er zusammen mit
Nigel Ipinson OMD.



 


Die folgenden Musiker
waren zudem an den
Albumaufnahmen beteiligt:


DAVE FAIRBAIRN
(Gitarre)

O. M. i. t. D. (1980)


MIKE HOWLETT
(Bass)

"Messages" (Single), Organisation (1980)


JAN FAAS
JAN VENNIK
BART VAN LIER
 
(Bläsersection)


Bart van Lier

 

GORDIAN TROELLER
(Piano, Keyboard)

Junk Culture (1984)


STEPHEN HAGUE
(Keyboards, Gitarre)

Crush (1985), The Pacific Age (1986)


KAMIL RUSTAM
(Gitarre)

The Pacific Age (1986)


STUART BOYLE
(Gitarre)

Sugar Tax (1990), Liberator (1993)


PHIL SPALDING
(Bass)

MATTHEW VAUGHAN
(Keyboard, Piano, Gitarre, Bass)

JIMMY TAYLOR
(Gitarre)

CHUCK SABO
(Drums, Percussion)

Universal (1996)


...und nicht zu vergessen -
die Backgroundsängerinnen, die an
den Albumaufnahmen mitgewirkt haben:

 

MAUREEN HUMPHREYS

CARMEN DAY,  DOREEN EDWARDS,  SUE FORSHAW,  CHRISTINE MELLOR,
 ANN HESTON,  ALISS TERRELL,  YVONNE JONES,  CAROLE FREDERICKS,
 BEVERLY REPPION,  NATHALIE JAMES,  IBRAHIM OSI EFA,  BREDA DUNNE,
 HANNAH CLIVE,  CAROL KENYON,  MAGGIE KEANE

 

  

Verwendete Quellen:

Die offizielle OMD-Biografie "MESSAGES" von Johnny Waller & Mike Humphreys
erschienen im
  Verlag Sidgwick & Jackson, London, 1988

Die offizielle OMD-Website von Paul Browne
www.omd.uk.com

Die amerikanische OMD-Fansite von Pat Fetty
www.omdweb.com

Die unauthorisierte OMD-Biografie von MIKE WEST
erschienen bei Omnibus Press, 1982

Zahlreiche dt. und engl. Presseberichte

www.icliverpool.co.uk

www.omdark.tk

www.omd.eu.com

 

Fotonachweis:

Virginia Turbett, Trevor Key, Eric Watson, Arnold Williams, Charles Robinson, Eugene Adebari, Paul Cox, Andrew Catlin, Ian Tilton, Derick Santini, Andy Phillips, Kevin Cummins, Ian Hilder, Chris van de Vooren, Andre Csillag, Ian Hooton, Lukas von Saint George, Susan Pippet, Richard Haughton, Kocour, McCluskey, Sara Harvey, Paul Browne, Neil Taylor, Pat Fetty, Allebeth Holme & Heidi Firminger, Malcolm Holmes, Rhonda Thwaite, Steve Rapport, Robert Ellis, Bob Boyd

sowie möglicherweise einige weitere (leider unbekannte) Fotografen



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Special thanks to  Pat Fetty   from  www.omdweb.com  for his help and support